Lokales SEO funktioniert 2024 anders als du denkst
Lokales SEO hat sich in den letzten Monaten ziemlich verändert, aber die alten Ratschläge geistern immer noch durchs Netz. Lass uns drei Mythen ausräumen, die du wahrscheinlich schon gehört hast.
Mythos 1: Du brauchst hunderte Keywords mit deinem Stadtnamen
Früher haben alle ihre Seiten mit Varianten wie "Bäckerei Wien", "Bäcker Wien", "Brot kaufen Wien" vollgestopft. Google ist inzwischen schlauer. Die Suchmaschine versteht Kontext und erkennt lokale Absicht automatisch. Wenn jemand "gute Bäckerei" eingibt und in Graz sitzt, zeigt Google Grazer Ergebnisse. Konzentriere dich lieber auf natürliche Texte, die wirklich helfen.
Mythos 2: Google My Business reicht völlig aus
Ja, dein Unternehmensprofil ist wichtig. Aber seit 2024 gewichten Googles Algorithmen die Gesamtpräsenz stärker. Rezensionen auf anderen Plattformen zählen mit. Erwähnungen deines Geschäfts ohne direkte Links wirken sich aus. Deine Website muss mobile funktionieren, schnell laden und echte Infos bieten. Das Profil alleine rettet dich nicht mehr.
Mythos 3: Mehr Backlinks bedeuten bessere Rankings
Quantität war gestern. Ein Link von der lokalen Handelskammer oder Zeitung bringt mehr als zwanzig zufällige Verzeichniseinträge. Google prüft mittlerweile genau, woher Links kommen und ob sie Sinn ergeben. Ein Zahnarzt aus Salzburg braucht keine Links von einem Surfshop in Portugal. Relevanz schlägt Masse, immer.
Was wirklich funktioniert? Echte Rezensionen von echten Kunden. Aktuelle Öffnungszeiten und Kontaktdaten überall gleich. Eine Website, die auf dem Handy nicht nervt. Und Inhalte, die lokale Fragen beantworten statt Keywords aneinanderzureihen.
Das Spiel hat sich geändert, aber es ist ehrlicher geworden.